Turbulentes, skurriles Treiben im Swingerclub

Das Wetter spielt verrückt. Für den Wonnemonat Mai ist es viel zu kalt, regnerisch und zeitweise schneit es sogar. Brrrrrrr!!!! Mit dem Musikus und seiner Lady haben wir zu einem gemeinsamen Club-Nachmittag abgemacht. Wir fahren los. Auf einem Rastplatz treffen wir uns, lassen das Auto stehen und dürfen mit dem Musikus-Ehepaar zum Club weiterfahren. Neugierig betreten wir völlig unbekannte Räumlichkeiten und lassen das Ganze auf unsere Sinne wirken. Das Etablissement ist gepflegt, der Loungebereich lädt mit exklusiver Ambiente zum Verweilen ein. Wir erhalten am Empfang einen Paare-Schlüssel. Damit können sich die Paare für die Erotik in einen separaten Bereich zurückziehen. Das ist auch sehr nötig, denn unter den Gästen befinden sich sehr viele Soloherren, die eine grosse Portion Notgeilheit ausstrahlen. Immer wieder sehe ich die Herren, ihre Erektion reibend, durch die Gänge bummeln. Das ist für mich ein sehr abtörnender Anblick.

Wir streifen durch den Club und schauen alles an. Das Etablissement bietet ein Pornokino. Neugierig betreten wir auch diesen Raum und ich bleibe konsterniert stehen. Darin agiert eine bezahlte Prostituierte mit Tattoos auf der Haut und massiv operierten Brüsten. Etwa ein gutes Dutzend wichsender Herren stehen gierig um die Lady. Ein Herr poppt mit ihr, in jeder Hand hält sie jeweils den Penis zwei weiterer Herren, verschenkt den beiden einen heftigen Handjob und ein vierter Kerl stösst sein Teil in ihren Mund. Ein echt skurriler Anblick. Na ja, mangelnde Multitasking-Fähigkeiten kann ich der Lady definitiv nicht absprechen. Turbulente Gedanken rasen durch meinen Kopf. Niemals würde ich bei sowas mitmachen, aber die Paare wären ja noch bedrängter, wenn sich die Soloherren bei der Lady nicht austoben könnten. Ich frage mich, was gewinnt ein Mann dabei, im sabbernden Rudel bei einer Lady anzustehen, um sich kurz und völlig gefühllos befriedigen zu können, bevor der nächste dran ist? Ich verurteile nicht, denn jeder soll das ausleben können, was ihm Spass macht, so lange er niemanden damit schadet. Trotzdem ist für mich der erlebte Genuss bei einem solchen Spiel sehr, sehr schwer nachvollziehbar oder zu verstehen. Staunend schaue ich dem seltsamen Treiben zu. Wir verlassen sehr aufgewühlt den Raum. Einen kurzen Blick werfen wir ins Aussengelände des Clubs. Wow, das ist ein regelrechtes Juwel. Mit Saunahütte, Pool, Liegewiese und schattenspendenden Bäumen ist das ein wunderschöner Ort, um einen heissen Sommertag zu verbringen. Heute herrscht grässlicher Dauerregen mit kalten Temperaturen und wir ziehen uns schnell in die Wärme des Clubs zurück.

Zu viert suchen wir ein Plätzchen im Restaurant des Etablissements und verspeisen ein stärkendes Menue. Es wird hier echt lecker gekocht, ein guter Pluspunkt. Nach einem abschliessenden Drink an der Bar, schönen Gesprächen, getauschtem Kuscheln und Küssen ziehen wir uns in den Paarebereich zurück. Ernüchterung macht sich in mir breit. Wir müssen eine Gittertür aufschliessen, um uns Zutritt zu verschaffen. Fast jeder Quadratmeter der Spielwiesen ist mit den Leibern von aktiven Paaren besetzt, der Bereich ist eingegittert und vor den Gittern stehen die gaffenden Herren. Ich fühle mich wie im Affenkäfig eines Zoos, nur diesmal bin ich der Affe.

Ok, was mache ich mit dieser Situation? Ich frage den Musikus: "Ihr seid schon öfters hier gewesen und habt euch wohl gefühlt?" "Hin und wieder sind wir hier! Du musst einfach alles ausblenden und geniessen!" antwortet er mir. Er sucht ein Plätzchen zwischen den Leibern. Ich atme erst mal durch, schaue meinen Mann an. Auch er ist nicht sehr angetan. Verständlich, wenn wir an unseren megaschönen Lieblingsclub denken. Da verlassen grad 4 Paare gleichzeitig den Bereich und es gibt doch recht grosszügig Platz. Zuerst desinfizieren wir nochmals die Matten, breiten unsere Tücher flächig aus und legen uns zu viert hin. Ich schliesse die Augen, versinke ins reine Fühlen und Riechen, lasse mich einfach darauf ein. Der Musikus küsst mich, seine Finger fangen seidenweich an, mit meinem Körper zu spielen. Es fühlt sich wunderbar an. Vor meinem inneren Auge entsteht das Bild des sinnlichen, wohlgeformten Musikinstrumentes, lässt mich weiter in den Genuss versinken und es gelingt mir tatsächlich nach und nach alles loszulassen. Wieder lockt und weckt er meine ganze Weiblichkeit. Seine Zunge wandert zu meiner zitternden Muschi und er entfacht damit eine intensive Lust. Sein Spiel lässt die erotische Energie in alle Höhen rasen. Ich vergesse das ganze Rundherum, hebe ab, fliege in meinen Sphären und spüre, wie jede seiner Berührungen meine Erregung weiter treibt. Immer weiter, bis die höchste Woge der Lust erreicht ist. Noch eine Berührung und mein weiblicher Vulkan explodiert, der Orgasmus rast wie eine Dampflokomotive durch mich, das Squirting rauscht aus meiner Muschi. Ich keuche und stöhne meine Lust lauthals in den Raum. Der Musikus spielt weiter, mein Körper ist sein williges Instrument und die erotische Energie rauscht aufs Neue in den Himmel. Steigt und steigt...... und schon bäumt sich mein Körper hemmungslos auf und der nächste heftige Orgasmus explodiert. Ich atme tief durch und geniesse den losgelösten Zustand. Ich hole Luft und widme mich seinem kleinen Freund, streichle mit Händen und Zunge seine Erektion. Dann lasse ich sie in meinen Mund und verschenke zärtlichen Genuss. Der Musikus keucht zitternd auf, seine Finger spielen sanft mit meiner Muschi, während er das Spiel meines Mundes lustvoll empfängt. Fliessend setzt er sich auf, legt mich hin und seine Erektion versinkt tief in meinem Inneren. Meine Weiblichkeit brennt lichterloh, im Inneren pulsiert die pure Gier. Der Musikus nimmt meine Schenkel auf die Schultern und bewegt sich, stösst in die triefend nasse Muschi und treibt meine Energie wieder in den Highlevel. Ein Finger streicht butterzart über meinen Kitzler während er sich in mir bewegt. Es ist sehr geil, was er mir schenkt. Die Energie pulsiert durch meinen ganzen Körper, löst ein starkes Zittern der Erregung aus. Die Woge der Lust bäumt sich auf, ich spüre auch seine Energie hoch rasen, er stösst immer heftiger und dann drückt er ganz fest in mich. Der Körper des Musikus zittert haltlos und dann schüttelt es ihn in einem langen Höhepunkt durch, begleitet von einem lauten, tiefen Stöhnen. Als er den Druck seines Beckens langsam löst, erlebe ich eine komplette Befreiung meiner Energie. Ein intensiver Orgasmus rauscht durch meinen ganzen Unterleib, löst ein extrem heftiges Squirting aus. Ich fliesse in wunderbare Tiefenentspannung und geniesse die gemeinsame Umarmung während meiner Landung. Nur langsam kehre ich ins Hier und Jetzt zurück. Als ich die Augen öffne, sehe ich wie mein Mann mit der Frau des Musikus leise spricht. Ernüchterung breitet sich gnadenlos aus. Es scheint etwas nicht zu stimmen. Die Aufmerksamkeit des Musikus geht sofort auf seine Frau über, was mein vollstes Verständnis auslöst. Er nimmt seine Frau in die Arme, mein Mann und ich lassen die zwei alleine und suchen die Dusche. Verwundert frage ich meinen Mann, was da vorgefallen sei. Er sagt, er habe keine Ahnung, er habe nur sehr schnell gemerkt, dass mit ihr etwas nicht stimmte, habe sie nur noch gehalten und sich um sie gekümmert. Sie sei aber völlig verschlossen gewesen.

Nach dem Duschen gehen wir zur Bar und kuscheln mit einem Drink ins Loungesofa. Wir sind sehr besorgt. Arm in Arm kommt das Musikus-Paar zu uns und auf meinen fragenden Blick erklärt der Herr: "Ihr ist plötzlich ganz schlecht und schwindelig geworden. Sie hat schlimme Kopfschmerzen und fühlt sich gar nicht gut!" Sofort entschliessen wir, uns anzuziehen und nach Hause zu fahren. Die beiden bringen uns zu der Raststätte und wir übernehmen dort wieder unser eigenes Auto. Hier trennt sich der gemeinsame Weg und der Musikus bringt seine Frau nach Hause.

Als ich später per WhatsApp das Befinden der Lady nachfrage, erhalte ich folgende Antwort: "Wir werden uns nicht mehr mit euch treffen. Für meine Frau stimmt es leider nicht, was ich sehr, sehr schade finde!" Völlig perplex schaue ich auf die Nachricht!

Was soll denn der Mist. Dann hat es für die Lady von Anfang an überhaupt nicht gestimmt. Trotzdem hat sie widerwillig mitgemacht und dann die Kranke gespielt, um aus der Nummer heraus zu kommen. Der Hammer ist ja, dass die beiden die Sache sogar ein zweites Mal durchgezogen haben. Und sowas machen jahrelang erfahrene Swinger?? Das ist mir völlig unverständlich. Ich bin nicht sehr erfahren, aber geh niemals mit einem Kerl mit, wenn ich es nicht will. Wenn ich mich in einer solchen Situation befinde, erkläre ich ganz höflich, es passt für mich nicht. Ich entscheide mich ausschliesslich dafür, wenn Neugierde, Abenteuerlust oder Begierde geweckt werden konnten. Alle, die mich schon real erlebt haben, wissen immer, woran sie an mir sind.

Ich hätte wesentlich mehr Rückgrat von beiden erwartet und bin geschockt. Für meinen Mann ist es eine bittere Erkenntnis. Tausendmal lieber hätte er sofort gewusst, dass er für die Lady nicht der passende Partner ist.