Swingerclubs – eigenes Zuhause - Hotels – Seitensprungzimmer …

Seit über zwei Jahren swinge ich aktiv, habe dabei gelernt, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, wo ich meine Lust ausleben kann. Im Swingerclub bewege ich mich strikt in der Begleitung meines Mannes. Er hält sich immer im gleichen Club auf, auch wenn wir mit einem Tauschpartner in verschiedenen Räumen unterwegs sind. Dort geniesse ich das urteilsfreie Miteinander extrem. Ich kann die heissesten, knappsten, frivolsten, verruchtesten Outfits tragen und ernte keine bösen Blicke. Weder werde ich dafür verurteilt, degradiert oder sexuell belästigt. Der Club ist ein absolut geschützter Ort, um seine Vorlieben und Bedürfnisse hemmungslos auszuleben. In der Zwischenzeit treffen wir uns in den Clubs fast ausschliesslich mit Paaren, die wir bereits kennen, frönen unserer Lust mit dem Tauschpartner. Praktisch immer übernachten wir in Hotels in nebeneinanderliegenden Zimmern, und wenn wir ganz tief vertraut sind und es für alle stimmt, dann sogar getauscht.

Mit einzelnen Herren habe ich mich bei mir zu Hause, in Hotels oder Seitensprungzimmern getroffen. Wenn ich die Vor- und Nachteile der drei Möglichkeiten vergleiche, sind folgendes meine persönlichen Erfahrungen:

  • date ich zu Hause, muss ich es sehr gut mit meinem Mann abstimmen. Da er immer davon wissen, aber nicht dabei sein will, kann die Situation schwierig werden. Wenn er früher Feierabend hat oder das Date etwas länger dauert, muss er warten, bis wir nicht mehr aktiv sind. Eine dumme Situation. Mein Mann hat definitiv kein Problem, den Herrn noch anzutreffen, aber bitte im angezogenen Zustand. In den aktiven Sex hinein platzen oder auf einen nackten Mann treffen, der gerade aus dem Schlafzimmer oder der Dusche stolpert, darauf kann mein Mann dankend verzichten. Hinzu kommt, dass es bei ersten erotischen Dates indiskret wird, wenn wir erotisch nicht kompatibel sind, wir uns in Zukunft nie mehr sehen werden, der Herr mir eigentlich unbekannt ist und doch meinen Wohnsitz kennt. Also kommen private Dates eh fast ausschliesslich für bereits bewährte, kompatible Kontakte oder für Paare in Frage.
  • Hoteldates habe ich in der Zwischenzeit auch erlebt. Ich habe festgestellt, das behagt mir gar nicht. Im kurzen Kleidchen auf Highheels durch die Lobby zu schreiten, gemustert, mit Blicken anrüchig oder verächtlich angestarrt zu werden, empfinde ich erniedrigend. Vor dem Zimmer, wie eine bezahlte Escort zu warten, behagt mir noch weniger. Hinzu kommt, dass ich in den heissesten Momenten nicht überlegen will, ob ich zu laut bin, und dadurch unbekannte Zuhörer habe oder sich sogar jemand belästigt fühlen kann. Ich werde diese Option in Zukunft nicht mehr in Betracht ziehen.
  • Die Seitensprungzimmer waren bisher die allerschönsten, diskretesten Orte. Der kurze Weg vom Auto zum Zimmer, der geheime Zahlencode, der die Tür öffnet, kein Einchecken, keine Lobby, keine anderen Gäste, komplette Diskretion bedeuten für mich gewaltige Plus. Die meisten sind wunderschön eingerichtet, bieten einen Kühlschrank, genug Badetücher und sind sehr sauber. Alles läuft unkompliziert, vertrauenswürdig und anonym ab. Ich bin sehr, sehr froh, dass diese Option angeboten wird und ich benutze das Internetportal der Seitensprungzimmer bei passenden Gelegenheiten überaus gerne.