Mr. und Mrs. Namasté - Ein Blinddate der besonderen Art

Unser Augenmerk fällt auf ein interessantes Paare-Profil. Wir schreiben die zwei höflich an und erhalten eine erfreuliche und ausdrucksstarke Antwort. Neugierig vertiefen wir den Kontakt und haben das Gefühl, dass ein facettenreiches Paar am anderen Ende der Leitung sitzt. Sie beschäftigen sich intensiv mit Tantra, mit BDSM in ihren softeren Variationen, die Lady praktiziert (wie ich) Yoga und sie sind aktive Swinger mit gewünschtem Partnertausch. Jedes Mail ist gefühlvoll, eloquent und kommt vollkommen ehrlich rüber. In uns beiden wird etwas berührt. Ab jetzt nennen wir dieses Paar Mr. + Mrs. Namasté.

Mutig erzählen wir den beiden per Mail von unserer schon länger bestehenden Fantasie: "Was haltet ihr davon, einmal richtig mutig zu sein? Wie steht ihr zu einem Blinddate? Vorschlag: wir treffen uns zu viert. Die Ladys haben die Augen verbunden, begegnen völlig blind dem männlichen Tauschpartner und das Kennenlernen beschränkt sich rein auf das Fühlen und Berühren, Riechen und Schmecken? Diese Art des Spiels geht nur 1 x und erfordert Mut!" Zuerst bleibt die Mailbox leer. Dann kommt eine Antwort, die ein grundsätzliches und neugieriges "Ja", aber auch einige Fragen zu dem vorgeschlagenen Szenario enthält. Ich übergebe die ganze Sache meinem Mann und die beiden Herren klären per Telefon die Einzelheiten. Vor allem wird ein Codewort vereinbart: "Sollte sich eine Lady nicht wohl fühlen, muss einfach "Rot" von ihr ausgesprochen werden und das Spiel ist für alle zu Ende!" Das empfinden wir einstimmig als einen wichtigen Rettungsanker bei diesem intensiven Spiel. Zusätzlich wird abgemacht, dass wir alle nicht gross sprechen, sondern mit unseren anderen Sinnen das Gegenüber wahrnehmen werden.

Ja, und dann kommt der Tag des grossen Blinddates. Wie immer bereite ich mich auf ein Treffen vor, intensive Körperhygiene, wohl duftende Körperemulsion, halterlose Strümpfe, hübsche Unterwäsche, kurzes Röckchen und Highheels. Als es klingelt werde ich von meinem Mann ins Schlafzimmer gebracht, ich setze mich auf das Bett und er verbindet mir die Augen, bevor er das Schlafzimmer verlässt. Ich sitze da, lausche und warte voller Spannung. Vor der Haustür hat Mr. Namasté seiner Lady ebenfalls die Augen verbunden und als mein Mann die Tür öffnet, begrüsst er die blinde Lady. Er fasst sie an den Händen und führt sie herein. Im Haus übergibt er Mr. Namasté seine Partnerin wieder, um mich aus dem Schlafzimmer zu holen. Meine Hände werden erfasst, ich stehe auf und folge den führenden Schritte meines Mannes ins Wohnzimmer. Extreme Aufregung und Neugierde lässt mein Inneres beben. Ich stehe da, mein Mann hinter mir, hält mich an den Schultern und sagt leise in mein Ohr: "Vor Dir steht Mrs. Namasté und will Dich kennenlernen!" Ganz langsam hebe ich meine Hände und taste vorsichtig. Wir berühren uns. Eine wunderbare Energie strömt mir entgegen und wir begrüssen uns mit einem Hallo. Unsere Hände fahren über den Körper des Gegenübers, tasten, erforschen, fühlen und dann umarmen wir uns sehr innig und streicheln uns gegenseitig am Rücken. Ein leckerer Geruch steigt in meine Nase und ich fühle, dass die Lady langes, dickes Haar und einen wunderbar sinnlichen, fraulichen Körper hat. Nach einer Weile des Wohlfühlens lösen wir uns. Mein Mann stand die ganze Zeit hinter mir und dirigiert mich nun einen Schritt auf die Seite. "Und das ist Mr. Namasté!" Ein Herr berührt mich, mein Mann tritt zu der anderen Lady. Wieder erfahre ich ein vorsichtiges Tasten, weiche Berührungen und ich fühle einen feingliedrigen, männlichen Körper. Wir treten uns noch näher und ich rieche an dem Herrn. Ein neutraler, aber angenehmer Geruch und eine extrem friedliche, sanfte Energie strömen mir entgegen. Meine Sinne reagieren sehr positiv auf diese beiden Menschen. Mr. Namasté's Berührungen sind warm, weich und sanft. Nach und nach erregen sie mich und entlocken mir lustvolles Keuchen. Als er das bemerkt, finden seine Hände den Reissverschluss meines kurzen Kleides. Zentimeter für Zentimeter geht der Reissverschluss nach unten und das Kleid fällt zu Boden. Ich stehe in Unterwäsche, Strümpfen und Highheels im Raum. Die Welt ist für mich völlig in Ordnung und ich lasse alles geschehen, weil es sich wunderbar anfühlt. Im Hintergrund höre ich Mrs. Namasté deutlich stöhnen, auch sie scheint meinen Mann zu geniessen.

Die Hände des Unbekannten streicheln über meinen Körper, finden langsam den Weg zu meinem Tanga, berühren sanft und streichen über meinen Po. Deutlich spüre ich, wie mein Slip unaufhaltsam nass wird. Mr. Namasté öffnet meinen BH, streichelt erregend meinen Busen. Seine Hände wandern über Bauch und Hüften weiter. Er streift gefühlvoll meinen Slip über die Schenkel und dann erfühle ich stimulierende Finger an meiner Muschi. Zuerst sanft streichelnde Finger, dann wunderbar kreisende, die meine Knospe umrunden, meine Lustpforte weich massieren. Seine Berührungen sind der Hammer, mein Körper summt genussvoll. Ich steh da, meine Schenkel sind breit auseinandergestellt und dann dringen wunderbar massierende Finger in mein intimstes Innerstes, gleiten über meine tiefen Lustpunkte und lassen meine Erregung hochrasen. Ohhh, kann dieser Herr meine Yoni zum Glühen bringen, mein Blut pulsiert durch die Adern. Ich wimmere, keuche, stöhne in höchster Erregung, mein Körper zittert haltlos. Weiter und weiter treibt er mit den massierenden Fingern meine Lust, meine Sinne fliegen und dann rauscht es unaufhaltsam los. Die befreite Energie reisst mich mit, der Orgasmus explodiert und das Squirting plätschert zu Boden. Seine wunderbaren Finger verlassen mein Innerstes, um sanft mit der warmen Hand die ganze Muschi zu umfassen und einfach zu halten. Das ist wundervoll. Als alles wieder abebbt, bewegt sich die Handfläche gefühlvoll auf meiner ganzen Weiblichkeit und lässt meinen Körper wieder mitgehen. Die Hand löst sich sanft und seine Finger klopfen auf meinen Schamhügel. Diese Handlung erregt mich auf's Neue. Schon streichen seine Finger über die Schamlippen und versinken massierend in meinen Tiefen. Meine sexuelle Energie schiesst wieder steil nach oben. Ich schnappe nach Luft, mein Unterleib bewegt sich seinen massierenden Fingern gierig entgegen. Das fühlt sich sooooo geil an. Ich fliege auf Highlevel dahin. Plötzlich sehe ich Blitze in meiner Schwärze, ein Schwall Lustsaft spritzt über seine Hände zu Boden und der nächste Orgasmus rollt gnadenlos, aber höchst befreiend über mich. Wieder verlassen mich seine Finger und seine Hand umfasst meine Muschi. Ich klammere mich an Mr. Namasté, atme tief durch und bin mit dem Landen meiner Sinne beschäftigt. Meine Hand hält sich an seiner Schulter fest, die andere wandert zu seinem besten Stück. Sanft massiere ich die Stelle und erspüre durch den Stoff der Hose seine Erektion. Er zieht deutlich die Luft ein. Etwas atemlos, aber mutig, öffne ich seine Hose, ziehe sie ihm ab. Kurz streiche ich über seinen Slip und streife diesen über seine Schenkel zu Boden. Meine Hand massiert sanft seinen Schaft, streift die Eichel, ich geh auf die Knie (muss echt aufpassen, nicht in meine veranstaltete grosse Pfütze Lustsaft zu knien) und sein Penis versinkt in meinem Mund. Sauber und gut fühlt sich dieser an. Ich sauge sanft daran, spiele damit, lasse ihn tief rein und wieder rausgleiten. Mr. Namasté stöhnt deutlich. Die Situation scheint ihn so zu erregen, dass ich plötzlich das verdächtige Pulsieren spüre und schon kommt sein Höhepunkt, ergiesst sich in meinem Mund. Ich lasse es einfach rauslaufen. Das war jetzt ein kleines bisschen unhöflich.

Das erste Mal höre ich seine Stimme als er fragt: "ich würde gerne ein gemütlicheres Plätzchen aufsuchen. Wo können wir hin?" "Ins Schlafzimmer!" antworte ich. Ich glaube mein Mann zeigt gerade mit der Hand, wo es ist. Meine Hände werden genommen und Mr. Namasté führt mich in den anderen Raum und hilft mir anschliessend, mich auf den Rücken ins Bett zu legen. Er zieht mir die Highheels und Strümpfe aus und streichelt mit langen, weichen Bewegungen meinen ganzen Körper. "Ein wunderbarer Körper" höre ich sein Kompliment. "Danke!" antworte ich erfreut. Seine Hände streifen über meine Muschi und dann fühle ich seine Zunge an meinen Schamlippen. Ein Finger versinkt in meinen Tiefen, seine Zunge leckt gefühlvoll über meine Schamlippen und Kitzler. Boaaahhh, das ist sehr geil, wie er das macht. Seine äusserst sanfte Zunge lässt mich abheben, fliegen, weiter und weiter, aus einem Hochsteigen wird ein Hochschiessen. Erneut setzt ein intensives Vibrieren in meinem ganzen Körper ein, ein immenser Druck entsteht. Wie eine riesige Lokomotive kommt es angerauscht und dann explodiert alles in mir. Ich schreie und winde mich, schon schiesst es wieder nach oben und nun kommt Eruption auf Eruption auf Eruption auf....... und jede wird begleitet von einem Schwall Lustsaft. Das Tuch unter mir wird völlig durchnässt, es ist eine unglaubliche Ekstase. Seine Zunge verlässt meine Muschi, seine Finger mein Innerstes und etwas Vibrierendes legt sich auf meinen Kitzler. Ich fühle ganz genau nach, was das mit mir macht. Das Vibrieren ist völlig neutral, es passiert gar nichts. "Wenn es Dir nicht gefällt, nehme ich es weg!" höre ich seine Stimme. Ich zucke mit den Schultern und antworte ehrlich: "Mein Körper findet es langweilig!" Sofort ist das Ding weg und seine Hände sind wieder spielend an meiner intimsten Stelle. Mein Körper jubelt los und erwacht gierig. Noch einmal fliege ich in die Sphären, hoch erregt, bis oben angefüllt mit sexueller Energie. Fliegen und steigen und dann brechen alle Ufer: es rast durch den Körper, es plätschert auf das Tuch und rauscht durch meinen Unterleib. Mr. Namasté legt sich neben mich, nimmt meinen stark zitternden Körper sanft in die Arme und hält mich. Was für eine irre Reise und nun erlebe ich eine ausgiebige und butterweiche Landung, alles Erlebte hinterlässt nur noch ein angenehmes Summen in meinem Inneren. "Mach die Augen zu. Ich nehme die Augenbinde ab." Blinzelnd öffne ich meine Augen. Als sie sich an das Licht wieder gewöhnt haben, schaue ich in sehr freundliche Augen, aber auch in ein wenig anziehendes Gesicht. In meinen Gedanken entweicht mir ein erstauntes "Ohhhhhhh!, Himmel!!!!"Ich lasse das Ganze auf mich wirken. Sehr langsam erhebe ich mich, auch Mr. Namasté steht auf. Vor mir steht ein Mann, der mich visuell in keinster Weise erregen könnte. Zudem ist er 10 Jahre älter als ich. Umso mehr staune ich, dass es ihm möglich war, mir diese sinnliche, hoch erotische Reise zu schenken. Seine Hände fühlten sich golden an, etwas ganz Besonderes und Unbeschreibliches macht er damit. Niemals habe ich das Gefühl gehabt, ein "Rot" aussprechen zu müssen. Als ich auf die Uhr schaue, staune ich erneut: Der Herr hat mich weit über zwei Stunden verwöhnt und verzaubert, über zwei Stunden "Zeit im Rausch der Sinne" geschenkt. Natürlich will ich wissen, was das vibrierende Instrument war und er zeigt mir einen Womanizer. Bis jetzt hat dieses Ding bei mir noch nie funktioniert. Im Gegenteil: Jedes Mal wurde das vorhandene innerliche Feuer gelöscht.

Ich geh Richtung Wohnzimmer, das ich leer vorfinde. Stimmen ertönen von draussen: ahhhh mein Mann und Mrs. Namasté liegen bereits im warmen Wasser des Yakuzzi's. Ich lade den Herrn zum Duschen ein und anschliessend gehen wir gemeinsam in die kalte Winterluft, um ganz schnell ins Yakuzzi zu sinken. Küssend begrüsse ich meinen Mann und nun sehe ich ja auch die Lady. Eine liebe, hübsche Frau liegt in den Armen meines Mannes. Ich schliesse die Augen und geniesse das warme Wasser und die liebevollen Hände meines Tauschpartners. So ist die Welt schwer in Ordnung.

Am Schluss spreche ich mit Mrs. Namasté über unser Erlebnis, bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Auch für sie war es eine wahnsinnig intensive Reise, eine Zeit in Gefühlen, angefüllt mit extremen Emotionen. Sie hat sich zu meinem Mann sehr hingezogen gefühlt. Wir beide sind uns einig, dass wir das Ganze erst mal verarbeiten müssen, dieses Blinddate speziell, einmalig und wunderschön war. Gerne wollen wir uns wiedersehen. Wie ich die Tatsache der nicht vorhandenen Anziehung zu ihrem Mann handhaben soll und werde, darüber muss ich mir noch tiefe Gedanken machen.

Mutter Natur schenkt jedem Lebewesen, was sie halt schenkt und jeder muss damit leben, was ihm zugeteilt wird. Soll man arrogant und überheblich denken, nur weil man etwas mehr Glück hatte?