Das Hirn schaltet wieder ein


Wer jetzt denkt, die Geschichte vom ersten Clubbesuch sei nicht wahr, so kann es real nicht gewesen sein, verstehe ich ihn. Demjenigen geht es genau gleich wie mir, der da mitten im Geschehen und Erleben war. Die ganze Heimfahrt ist wie ein Erwachen aus einem verrückten Traum, konfus rattert es in meinem Kopf, meine Gedanken veranstalten ein wildes Tohuwabohu!

Was habe ich gemacht? Ich habe wilden Sex (sogar meinen ersten Analsex) mit zwei fremden Männern gehabt, während mein Mann neben mir die Frauen hemmungslos vernascht hat. Der wohlerzogene, moralische Teil in mir schämt sich in Grund und Boden, meine zufriedene, müde Libido jubelt. Ich habe meinen nackten Körper, meine Geschlechtsteile allen Clubbesuchern hemmungslos präsentiert, liess sie zuschauen, während ich meine Orgasmen erlebte. Was für ein Chaos!! Sowas macht eine anständige Frau einfach nicht!!! Aber ein Mann auch nicht, meiner hat ja noch munter mitgemacht.

Ich stelle fest, ich hatte mein Hirn an der Kasse des Clubs abgegeben und einfach meinen Trieben freien Lauf gelassen. Das ist ja eigentlich auch eine grosse Kunst. Ich wollte zuschauen, durch die Gänge schlendern, stehen bleiben und die Menschen in ihrem Tun beobachten. Das war mein ursprünglicher Plan.

Und dann.... gehe ich durch den Club und ich mag das "Mäuschen-spielen" und Beobachten gar nicht, überhaupt nicht. Ich stürzte mich ins Erleben, Erfühlen und wollte plötzlich alles am eigenen Leib erfahren. Mit Kopfsprung stürzte ich mich vom vom 5-Meter-Brett in die Cluberotik. Ich bereue es keinen Augenblick, heisst aber nicht, dass ich mich nicht dafür schäme (nur wenn mein Hirn sich wieder meldet!) Gruppensex, Gangbang, Darkroom und solche Geschichten kommen für mich definitiv nicht in Frage. Der Gedanke daran und das, was ich gesehen habe, lassen meinen Körper blockieren. Das hat zum jetzigen Zeitpunkt ganz sicher keinen Platz in meiner Welt. Dazu fühle ich zu tief, nehme ich andere Menschen zu intensiv wahr.

Ich finde so einen Club einfach genial. Ich darf mich so sexy und frivol anziehen, wie es mir beliebt. Wenn ich mich in meinem Dorf frivol präsentiere, werde ich als Schlampe und Hure abgestempelt, als 50-jährige in Overknee-Stiefel und Miniröckchen moralisch von der Gesellschaft gesteinigt. Hinzu kommt, ich kann so laut sein, wie mir gerade danach ist. Im geschütztem Rahmen eines Club kann ich diese Freiheit geniessen. Die Männer sind sehr höflich..... jetzt mal alle, die ich erlebt habe. Keine Grabscher, keine Übergriffe oder sexuellen Belästigungen, Frauen sind hier kein Freiwild. Ich habe erfahren, dass in den meisten Clubs Männer Hausverbot bekommen, wenn sie sich daneben benehmen. Mir ist auch aufgefallen, dass keine Betrunkene anwesend waren, lustig angeheitert schon mal, aber keine betrunkene Gäste. Scheinbar verträgt sich saufen und Sex nicht! Das finde ich sehr positiv. Sofort habe ich mich wohl gefühlt, meine Ängste waren weggeblasen.

Die erotische Ambiente, die sehr sauberen Räumlichkeiten, die sehr gepflegten Menschen haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass ich alle Bedenken über Bord warf und alles zuliess, wozu ich Lust hatte.

Es war unglaublich, eine ganze Nacht im Rausch der Erotik zu schweben, Sex zu haben, bis ich nicht mehr konnte und hinterher in einem Zustand von totaler Tiefenentspanntheit und kompletter Befriedigung wieder in der Realität zu landen!! Andere nehmen Drogen dafür, Sex ist doch die gesündere Variante.

Apropos Gesundheit: Wir swingen ausschliesslich safe!! Ohne wenn und aber!!

Auch wenn ich nicht jedes Mal beschreibe, wie ein Herr ein Kondom überzieht, bevor er in mich eindringt, geschieht es immer so!! Ohne Kondom keinen Sex!!