Crazy-Paar im frivolen Swingerurlaub 2. Teil

Am nächsten Tag treffe ich die Frau des One-Man-Gangbangers, die gerade alleine von einem Morgenspaziergang zurückkommt. Ich begrüsse sie mit einer Umarmung und erkundige mich, wie es ihr gehe. Sie antwortet: "Es hat mich ziemlich erwischt, das wird noch eine Weile dauern!" Ehrlich sage ich ihr: "Ich bin sehr sauer, wie Dein Mann Dich behandelt und über seine Aussage vor allen Gästen vorgestern Abend!" Sie winkt ab: "Er kümmert sich wirklich gut um mich, hat mir einen guten Arzt gesucht, mir die passenden Medikamente besorgt. Alles gut!" Meine Gedanken sind zwar wieder sehr fies, aber ich glaube, dass ich nicht daneben liege: In erster Linie will er, dass seine Frau, sein Spielzeug wieder funktionstüchtig wird. Es kommt mir vor, wie das kaputte Auto sofort in die Werkstatt bringen. Selbstverständlich behalte ich diese Schlussfolgerung für mich!! Ich frage als kleinen Denkanstoss weiter: "Wie steht es denn, dass er Dich mal in den Arm nimmt,.... Dich in seinem Arm haltend einschlafen lässt und streichelt? Einfach körperliche Zuwendung?" Sie macht ein betretenes Gesicht und schüttelt traurig den Kopf. Wusste ich es doch. Eigentlich wünsche ich mir, hier klare Fronten zu schaffen und zu erklären, dass wir keinen Sex mehr teilen möchten. Ich frage: "Wollen wir heute Abend zusammen essen gehen und mal offen miteinander sprechen?" "Sehr gerne!" antwortet sie strahlend. "Gut, ich bespreche es noch mit meinem Mann und gebe Bescheid!" Mit diesen Worten verabschiede ich mich von ihr und nehme sie nochmals richtig in den Arm. Als sie weitergeht, beobachte ich, wie sie verstohlen eine Träne wegwischt. Arme Frau!

Mit frischen Brötchen kehre ich zu meinem Mann zurück und erzähle ihm von der Begegnung. Etwas mürrisch antwortet er: "Eigentlich habe ich Null-Bock auf ein Nachtessen mit ihm, aber ich denke, Du hast recht. Wir müssen hier mal klare Fronten schaffen. Mach bitte eine Zeit ab." Ich gehe zum One-Man-Gangbanger-Bungalow und finde die beiden beim Frühstück auf der Terrasse. Ich grüsse freundlich und frage, ob sie schon miteinander über das gemeinsame Abendessen gesprochen haben. Von beiden kommt ein "Sehr gerne!" Wir verabreden eine Zeit nach der Happy Hours und Mr. Gangbanger bietet mir an, dass wir mit ihnen im Mietauto mitfahren können. Ok, so ist alles abgesprochen und ich kehre zu meinem Mann zurück.

Später geht es ferienmässig an den Pool und wieder lassen wir uns neben dem Crazy-Paar nieder, die uns freudig begrüssen. Sofort versinken wir in spannende Gespräche. Ich könnte den beiden endlos zuhören. Mrs. Crazy erzählt von einem spannenden Ausflug zu einem dreitägigen Trainings-Event der O. Ich werde sehr hellhörig, denn "Die Geschichte der O" habe ich zwar mit gemischten Gefühlen gelesen, fand aber viele Passagen sehr erotisierend. Das Thema "Sklavin und Herr" fasziniert mich als erotische Spielart sehr. Sie erzählt, dass sie an diesem Event in Demut, Gehorsam und Hingabe in vielen Belangen geschult wurde. Am Schluss der drei Tage gab es eine Rose und ein Zertifikat der O als Belohnung für absoluten Gehorsam während der "Erziehung"! Als einzige Teilnehmerin bekam Mrs. Crazy nichts, da sie die Ausbildung, gemäss Aussage der Veranstalter, nicht bestanden habe. Ich pruste lachend los. "He, das war eine herbe Enttäuschung und ich war sehr sauer!" kontert sie mit in den Hüften gestemmten Händen und künstlich aufgebrachter Miene. Ich muss echt lachen, die Gangbanger-Lady, die ein Machtgefühl hat, wenn sie 35 Männer zum Höhepunkt bringt, bekam kein Diplom als gehorsame Sex- Sklavin. Mein Mann amüsiert sich ebenfalls über diese Geschichte. "Tja, dann gibt es halt Sex auf Augenhöhe!" zwinkert er der Lady zu. Jetzt baut sich Mrs. Crazy regelrecht vor meinem Mann auf und fragt herausfordernd: "Das ist schon zwei Jahre her. Weisst Du, was ich in der Zwischenzeit entdeckt habe?" Er zuckt mit den Schultern: "Nein, keine Ahnung!" Nun wird sie mit ihren knapp 1.60 m schon fast bedrohlich: "Meine sadistische Seite als Herrin und Domina! Ich finde es geil, Männer zu beherrschen, Macht über sie zu haben, sie wehrlos zu erleben!" Mein Mann grinst sie gelassen an: "Falsche Adresse!! Ich werde mich niemals auf so ein Spiel einlassen." Ich schaue Mr. Crazy forschend an. Dieser erklärt: "Ich finde meine Frau als Domina sehr, sehr geil! Liebe es, wenn sie die sadistische Ader auslebt!!!" Ok, das wird ja immer verrückter, aber wahnsinnig faszinierend, spannend und speziell. Wir diskutieren noch weiter über die ganzen Aspekte dieser dunklen Seite der Erotik.

Irgendwie kommen wir einander freundschaftlich immer näher und küssen mal mit dem Gegenüber. Es knistert enorm zwischen uns. Einstimmig ziehen wir uns in eines der Spielezimmer zurück und lassen der Erotik freien Lauf. Mein Tauschpartner trägt einen Cockring, was ich bis jetzt eher selten erlebt habe. Ich warne ihn vor: "Achtung, wenn es meinem Körper gefällt, kann es sehr nass werden!" Er grinst: "Ich habe kein Problem mit ein bisschen Squirting!" Schmunzelnd lasse ich es darauf bewenden, gesagt habe ich es. Sanft beginnt er mich zu berühren, zu streicheln und wir küssen intensiv. Ich mag seine Energie, seinen Geruch und seine Liebkosungen sofort, die erotische Energie beginnt zu strömen. Er spürt meine Erregung, seine Finger sind ein Traum, so unendlich gefühlvoll. Sein zärtliches Streicheln, Kreisen, Massieren bringen meinen ganzen Körper zum Glühen. Mein Bauchgefühl hat seit der ersten Begegnung gemeldet: dieses Paar ist nicht nur interessant, das könnte erotisch super kompatibel sein. Es sieht so aus, als ob ich recht behalte. Innert kürzester Zeit hebe ich ab und fliege. Plötzlich berührt seine seidenweiche Zunge meine Labien und beginnt zu lecken. Ein regelrechter Turboboost startet durch, mein Körper zittert und bebt, das Blut pulsiert wild durch die Adern. Seine Zunge spielt und leckt, Fingerkuppen umkreisen meine Lustpforte und ein Finger versinkt massierend in der Tiefe. Ohhhhh yes, meine Libido brennt lichterloh, die Energie befindet sich im Steilflug, der innere Vulkan beginnt zu brodeln. Mehr... mehr..... immer mehr..... ich fühle eine immense Lust und Gier. Noch eine Berührung, ein weiches Lecken und der Vulkan geht hoch, befreiend rast der Orgasmus los und ein grosser Schwall Squirting ergiesst sich aus den weiblichen, explodierenden Tiefen. Der erste See bildet sich auf der Unterlage. Ich merke, wie mein Tauschpartner ganz kurz stockt. Zuerst setze ich mich auf, lege mich so, dass wir seitlich die 69-Stellung einnehmen, und küsse die Penisspitze, bevor ich die Eichel in meinen Mund sinken lasse. Die wachsende Erektion wird zur Herausforderung, extrem gross und dick präsentiert sie immer mehr seine Pracht und es ist unmöglich, sie richtig aufzunehmen. Trotzdem geniesst Mr. Crazy meine Zuwendungen mit grosser Intensität, während er mich traumhaft weiter verwöhnt. Für mich ist diese Begegnung ein Highlight. Ich liebe es, mit diesem sauberen, prächtigen, wohlriechenden Penis und mit seiner Erregung zu spielen und gleichzeitig seine Finger und Zunge an meiner Vagina zu erleben. Wieder und wieder bringt er meinen weiblichen Vulkan zum Brodeln, innert kürzester Zeit zum Explodieren, zum Squirten und ich bin vollständig in der sexuellen Gefühlswelt versunken, das reale Denken ist out. Etliche Höhepunkte später gleitet die prächtige Erektion Zentimeter für Zentimeter in die triefend nasse Tiefe. Es fühlt sich so geil an, völlig ausgefüllt gebe ich mich der Vereinigung hin. Leider ist dieses Vergnügen von kurzer Dauer, denn ich spüre, wie irgendein Problem Mr. Crazy plagt, wenn er sich bewegen möchte. Irgendetwas stimmt nicht. Er löst die die Verbindung auf, widmet sich aber sofort mit Fingern und Zunge meiner Lust. Ich bin wahnsinnig erregt, wieder einmal in einem dauergeilen Zustand gelandet und ich komme und komme.... Irgendwann höre ich eine deutliche, heftig zickige, weibliche Stimme: "Wenn Du noch einmal kommst, bin ich weg!!! Das geht ja gar nicht!" Ich werde in meiner Lust regelrecht durchgeschüttelt und die Frage rast kurz durch meinen Kopf, ob ich gerade richtig gehört habe. Im nächsten Moment lasse ich mich wieder fallen und....... komme wirklich nochmal. Mein Körper ist phänomenal. Ich ziehe mich in die Embryonalstellung zusammen und kehre neben dem Körper und im Arm von Mr. Crazy aus meiner Gefühlswelt ins Hier und Jetzt zurück. Nur ganz langsam beginne ich mich zu sortieren und als erstes bedanke ich mich bei meinem Tauschpartner mit einem innigen Kuss für dieses geile Erlebnis. Er sagt: "Ich habe ja in den letzten Jahren sehr, sehr, sehr viel erlebt, aber sowas wie Dich, ist mir wirklich noch nie begegnet. Das ist der Hammer!" Ich frage nach, was ihn beim Sex blockiert habe. Er antwortet: "Ich habe seit Tagen echt irre Rückenschmerzen, kann nachts gar nicht mehr schlafen. Als ich mein Becken bewegen wollte, waren es wie Messerstiche im ganzen Lendenwirbelbereich! Es ging einfach nicht, was ich sehr schade finde, extrem schade." Ich küsse ihn und gebe zu: "ja, sehr schade, aber Deine Berührungen waren sehr, sehr geil! Danke!" Nun schaue ich zu meinem Mann und seiner Tauschpartnerin. Sie sitzt immer noch auf ihm und sie kuscheln entspannt. Ich frage: "Und euch geht es gut?" Beide lachen und antworten: "Alles bestens!" Trotzdem hake ich nach: "Habe ich das vorher richtig mitbekommen, Du bist sauer, weil ich Orgasmen habe????" Entrüstet antwortet sie: "He, ich kämpfe endlos lange um einen einzigen Orgasmus und Du kommst daneben wie verrückt und machst alles pitschnass! Und schlussendlich erlebe ich keinen einzigen, obwohl ich einen geilen Tauschpartner habe! Das ist soooooooo ungerecht!" Kurz denke ich darüber nach und erkläre: "Vielleicht ist das der Knackpunkt. Ich kämpfe um nichts beim Sex, ich lasse mich fallen, fühle meinen Körper. Seit ich Yoga mache, haben sich irgendwie viele Regionen meines Körpers miteinander verbunden. Seitdem klappt es wunderbar!" Sie schmollt und wendet sich an ihren Mann: "Ich will auch Yoga machen und so viele Orgasmen erleben!" Dieses kurze Statement haut mich fast weg und ich muss lauthals lachen. Am Schluss lachen alle über diese Situation. Ich frage Mr. Crazy: "Soll ich Dir den Rücken etwas massieren?" Sofort legt er sich auf den Bauch und nickt zustimmend: "Oh ja, sehr gerne!" Ich nehme ausgiebig Öl und massiere ihn so, wie ich massiert werde, wenn ich mit dem Ischias Probleme habe. Am Schluss ist er fast eingeschlafen und murmelt: "Das war sehr gut, Danke!" Ich küsse seinen Nacken, gehe mich duschen und sinke draussen ins warme Yakuzzi, um selber zu entspannen. Ich mag die zwei wirklich sehr. Mein Mann sinkt zu mir ins Wasser und wir schmusen miteinander. Warm und liebevoll hält er mich im Arm und wir sprechen über die heisse Begegnung mit dem Crazy-Paar. Mein Mann erzählt lachend: "Die blonde Lady wollte immer die Oberhand gewinnen. Ich habe sie einfach auf den Rücken gelegt, sie etwas festgehalten und verwöhnt. Als ich merkte, dass sie sehr erregt war, habe ich mit ihr geschlafen. Irgendwann habe ich uns vereint umgedreht, damit sie auf mir sass, habe die Hände weggenommen und gesagt: So jetzt bestimmst Du! Weiss Du was sie geantwortet hat?" ich zucke ratlos mit der Schulter. Er erzählt lachend weiter: "Sie hat quengelig geantwortet: "Jetzt mag ich auch nicht mehr!" Ich habe einfach abgewartet, da hat sie sich auf mir lustvoll und intensiv ausgelebt. Sie hat richtig Gas gegeben!" Jetzt muss ich ebenfalls lachen und ich frage neugierig: "Wie fühlen sich die vielen Piercings beim Sex an?" Mein Mann zuckt mit den Schultern: "Nicht besonders erregend, für mich eher neutral!" Das Crazy-Paar gesellt sich zu uns und wir entspannen gemeinsam im Yakuzzi. Mr. Crazy schenkt mir einen intensiven Kuss und bedankt sich: "He, was hast Du mit meinem Rücken gemacht, das fühlt sich viel besser an?" Ich freue mich darüber und erkläre: "Eigentlich nur die Muskulatur entspannt und das ISG ein bisschen mobilisiert. Nach meiner Meinung musst Du schauen, dass Du angepasste Bewegung in die Bandscheiben bekommst und vor allem die Bauch- und Rumpfmuskulatur trainierst. Sonst wird es massiv schlimmer und vor allem chronisch!" Den Rest des Nachmittags verbringen wir relaxt am Pool. Am frühen Abend sitzen wir in der grossen Runde und geniessen die Happy-Hours. Wir sind bereits ausgehfein gestylt und warten, bis der One-Man-Gangbanger und seine Frau auftauchen. Pünktlich betreten die beiden die Bar, wir verabschieden uns von der grossen Runde und gehen zu viert los ins Städtchen. Obwohl ein etwas schwieriges Gespräch ansteht, sind wir alle gut aufgelegt. Auf der Fahrt höre ich meinen Mann stöhnen. Erstaunt fragend mustere ich ihn, stelle fest, dass er sich irgendwie windet. Als wir aussteigen und zu Fuss zum Restaurant gehen wollen, steht er plötzlich hin, stützt sich an die Wand und stöhnt. Sofort bin ich bei ihm, frage, was los ist. Er antwortet: "Keine Ahnung, irgendwie ist mir undefinierbar komisch. Habe immer wieder dubiose Schmerzen!" Grübelnd frage ich ihn, ob ich ein Taxi rufen soll und wir zum Hotel zurückkehren wollen. Mein Mann atmet tief durch und sagt: "Nein, das geht schon! Wir haben ja seit dem Frühstück nichts gegessen. Wahrscheinlich geht es mir wieder besser, wenn ich etwas in den Magen bekomme" So setzen wir den Weg fort und nehmen kurze Zeit später im Restaurant Platz. Jeder sucht sich einen Salat und eine Hauptspeise auf der Karte aus und wir bestellen. Die Getränke werden serviert. Im nächsten Augenblick wird mein Mann kreidebleich und kippt vor Schmerzen fast vom Stuhl. Kalter Schweiss bedeckt seine Haut, während er schwer atmet. Völlig geschockt entscheide ich, ich bringe meinen Mann umgehend zum Hotel zurück und organisiere einen Notarzt. Entschuldigend wende ich mich an den One-Man-Gangbanger und teile ihm meine Entscheidung mit. Er sagt: "Ja, mach das! Ich erkläre die Situation dem Kellner und regle hier alles." Ich bedanke mich, stütze meinen Mann und wir gehen vorsichtig Richtung Strasse. Zum Glück hält sofort ein Taxi und innert kürzester Zeit sind wir wieder im Hotel. Der zweite Glücksfall ist, dass die Rezeption noch besetzt ist (normalerweise ist um diese Zeit niemand mehr da) und mir sofort ein englischsprechender Notarzt organisiert wird. Im Schneckentempo und unter immensen Schmerzen schleppt sich mein Mann zum Bungalow. Ich selber bin innerlich völlig fertig, was ist hier los??? Er will ins Bad, ich helfe ihm. Schwer lässt er sich auf einen Hocker sinken, kühlt mit kaltem Wasser seine Stirn. Er gesteht mir, er habe im Lebtag noch niemals solche Schmerzen gehabt. Schon wieder hält er sich im nächsten Krampfschmerz am Waschbecken fest. Ich halte ihn, sage ihm, der Arzt ist gleich da (innerlich bete ich darum, dass er endlich kommt). Himmel nochmal, ich muss meinen Mann kurz alleine lassen (was mir gar nicht behagt), damit ich den Arzt vorne abholen kann, denn jetzt ist die Rezeption definitiv nicht mehr besetzt. Ich erkläre meinem armen Patienten die Situation, lege das Handy auf den Rand des Waschbeckens und sage: "Ruf wirklich an, wenn Du mich brauchst, ich werde rennen!" Mit einem immens unguten Gefühl und schlechtem Gewissen mache ich mich auf den Weg. Am Eingang warte ich. Jede Minute kommt mir vor wie Stunden. Unruhig werfe ich alle paar Sekunden einen Blick auf das Handy. Bitte, bitte lieber Doktor, komm endlich! Erleichtert sehe ich einen Wagen um die Ecke biegen und es steigt tatsächlich ein Arzt aus, ein junger Mann mit Koffer und Arztkittel. Wir grüssen uns und machen uns eilig auf den Weg zum Bungalow. Als wir eintreten, sitzt mein Mann immer noch schmerzgeplagt auf dem Hocker und hält sich stöhnend am Waschbecken fest. Seine Haut ist schneeweiss und von kaltem Schweiss bedeckt. Der Arzt stellt ihm und mir Fragen, untersucht gründlich: Blutdruck, Temperatur, Puls und vor allem den Unterleib. Am Schluss teilt er uns mit, dass alle Symptome, der Krankheitsverlauf und die Fakten darauf hinweisen, dass mein Mann Nierensteine habe, die sich festgesetzt haben und eine Nierenkolik ausgelöst haben. Er verabreicht ihm ein starkes krampflösendes Schmerzmittel, kontrolliert nochmals alle Vitalfunktionen, erklärt, dass die Steine weiterwandern, dabei keine Beschwerden auslösen werden, aber sich auch wieder festsetzen können. Viel Trinken sei angesagt und krampflösende Schmerzmittel, dann sollten die Steine mit dem Urin ausgeschieden werden können. Ich sehe, dass die Medikamente bereits wirken, mein Mann wieder Farbe bekommt und sichtlich durchatmet. Als der Arzt nachfragt, ob es ihm besser gehe, kommt vom gebeutelten Patienten ein deutliches Ja. Ohhhhhhhh, jetzt macht sich Erleichterung bei mir breit. Nierensteine hatte mein Mann noch nie. Der Arzt stellt ein Rezept aus, damit ich die nötigen Medikamente am nächsten Tag besorgen kann, und verabschiedet sich. Den Rückweg findet er alleine und die Tür am Hoteleingang kann von innen ohne Schlüssel geöffnet werden. Mein Mann stellt sich kurz unter die Dusche und sinkt anschliessend völlig erschöpft ins Bett. Als er in den Schlaf gleitet, ich ihm dabei über den Rücken streichle, murmelt er vor sich hin: "Das waren so höllische Schmerzen, das wünsche ich dem ärgsten Feind nicht! Sowas will ich nie mehr erleben!" Ich setze mich neben ihm ins Bett und atme erstmal durch, sortiere mental das Erlebte. Ich hatte solche Angst um meinen Partner, bin so froh, dass er jetzt friedlich neben mir schläft. Es klopft an die Tür. Der One-Man-Gangbanger und seine Frau schauen rein und fragen besorgt, wie es um den Patienten steht. Ich erzähle ihnen die ganze Geschichte. Sie sind erleichtert und erklären: "Wir haben im Restaurant alles bereinigt. Der Salat kam, als ihr zur Tür raus gegangen seid, die Hauptspeise konnte ich abbestellen. Salat und Getränke habe ich für euch bezahlt!" Ich bedanke mich und verspreche, dass ich morgen bei Ihnen vorbeischaue und die Auslagen begleichen werde. Sie wünschen gute Besserung und verabschieden sich. Ich lege mich neben meinen friedlich schlafenden Mann und falle erschöpft ins Koma.